Herbstreise 2011

.................. und wieder ein voller Erfolg!
Die Herbstfahrt 2011 des Fördervereins nach Naumburg
an der Saale (ca. 40 km süd-westlich von Leipzig).


Fünf Ehepaare und vier Singles starteten am Dienstag, 27.9.2011, vom

Düsseldorfer Hbf. mit einem Bus nach Sachsen-Anhalt, um sich an der

Weinstraße "Saale-Unstrut", dem östlichsten Weinanbaugebiet der Republik, umzusehen.
Fröhliche und gelöste Stimmung herrschte während der 6-stündigen Fahrt.
Je östlicher wir kamen, um so sonniger wurde es.
Die Mitarbeiter des Hotels "Kaiserhof" empfingen uns herzlich.

Gegen Abend brachte uns die historische Straßenbahn zum Restaurant

"Carolus Magnus" am Marktplatz. An Gesprächsstoff, wie bekannt, mangelte

es allen nicht.

Der Mittwoch-Vormittag sollte uns viel Kultur bringen. Angefangen mit einer
Besichtigung des Naumburger Domes unter Leitung eines Kunststudenten.


Innenhof des Naumburger Domes

Im Dom fand gleichzeitig die Ausstellung über den "Naumburger Meister"
(Bildhauer und Architekt) statt.
Den freien Nachmittag nutzten viele, um sich in der historischen Altstadt

umzu sehen oder weitere Ausstellungen im "Schlößchen am Markt" oder im Stadtmuseum "Hohe Lilie" zu besuchen.
Die altehrwürdige Straßenbahn erleichterte uns die Strecke zwischen City und Hotel zu überbrücken.


Die Reisegruppe beim Einstieg in die historische Straßenbahn

Nach dem Abendessen im Restaurant "Zur alten Schmiede" wartete der Nachtwächter, ausgerüstet mit Laterne, Horn und Helebarde auf uns, um uns beim


nächtlichen Rundgang von der Geschichte Naumburgs zu erzählen und

(an Hand historischer Bauten) näher zu bringen. Eine unvergessene Nacht bei lauschiger Temperatur.

Der 3. Tag begann mit einer Eisenbahnfahrt von Naumburg nach Freyburg an der Unstrut.


Die Reisegruppe vor dem Bahnhof in Naumburg

Unter der Leitung einer Dame vom Verkehrsverein streiften wir durch die historische Altstadt, die nach 20 Jahren Wiedervereinigung sehr gut wiederhergestellt dasteht.

An Dom, Stadtmauer, Markt, Postamt und Erinnerungsbauten an Turnvater Jahn, der in


Jahndenkmal an der Erinnerungsturnhalle in Freyburg, erbaut 1894

Freyburg verstorben ist, schlenderten wir bei wolkenlosem Himmel vorbei.
Im Restaurant "Zur Neuenburg" tafelte man zu Mittag.

 

Am Nachmittag holte uns der Winzer Mathias Hempel ab und brachte uns nach kurzer Wanderung zu seinem etwas ausserhalb gelegenen Weinberg. Die terrassenförmig angelegten Weinberge beeindruckten uns alle, insbesondere die am Hang gebauten


Winzerhäuschen. Um zu seinem Domizil hoch oben am Berg zu gelangen, lagen 180 Stufen im Weg. Durch die angesagte Weinprobe ermuntert, meisterten alle den enormen Höhenunterschied. Mit launigen Sprüchen und Anekdoten kreierte Winzer Hempel seine Weine bei herrlichem Weitblick, strahlender Sonne, Käse und Baguetten.

Mit einem Großtaxi erfolgte nach mühevollem Abstieg (Weinprobe !!!) die Fahrt zur Sektkellerei "Rotkäppchen". Die ehemalige Weinkönigin Antje führte uns durch die Betriebsräume und in die Geheimnisse der Sektherstellung ein.


Der Probeschluck an der Keller-Sekt-Bar mundete uns allen. Auch die "Mocca-Perle" regte zum Kauf an. Vom Dachgarten aus ergab sich ein hervorragender Blick auf Freyburg und die oben auf den Höhen thronende Burganlage.

Zu Fuß erreichten wir wieder unser Lokal "Zur Neuenburg", wo ein

3-Gänge-Menue auf uns wartete.

Hier konnten wir zwei ehemalige Olympia-Teilnehmer im Gehen (Sidney 2000), die Brüder Denis und Mike Trautmann aus dem kleinen Nachbardorf Gleina, begrüßen, zwei gute Bekannte unseres Reiseleisters Bernd-Michael Mertin.


Sie schilderten ihre Trainingsarbeit als Jugendliche zu DDR-Zeiten und später von den Olympia-Vorbereitungen nach der Wiedervereinigung. Eine rege Diskussion ergab sich anschliessend.
Auch schaute ein Freund von Bernd-Michael Mertin, Herr Hanisch, vorbei und wir hatten Gegegenheit, unseren Dank an ihn für die Gestaltung dieses Tages auszusprechen.
Mit Blick auf das angestrahlte Schloß Neuenburg schlenderten wir zum Bahnhof, um mit der Burgenland-Bahn nach Naumburg zurückzufahren.

Der Freitag-Vormittag benutzten einige noch, um in die Stadt zum Einkaufen zu fahren. Pünktlich um 12 Uhr begann die Rückreise.

Im Bus schwelgte man an Hand von Fotoalben und alten Zeitungsausschnitten in Erinnerungen an frühere Leichtathletik-Sportfeste.


Auch riskierten einige eine Vorschau auf die mögliche Reise 2012.

.......und wem haben wir diese unvergessliche Tour zu verdanken?
>>>Bernd-Michael Mertin zeigte sich verantwortlich für die Planung, Durchführung und Organisation.<<<



Lieber Bernd, wir danken Dir recht herzlich!



Viele Fotos werden uns an diese Reise erinnern.



Text:  Gerhard Bruckhaus
Fotos:  Gerhard Bruckhaus
Ulrich Reuter
Konzept:           Monika Müller



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